Eisenhüttl

Eisenhüttl ist ein Pendlerdorf mit Land- und Forstwirtschaft und gehört gemeinsam mit den Ortsteilen Kukmirn, Limbach, und Neusiedl bei Güssing zur Marktgemeinde Kukmirn im Bezirk Güssing im Burgenland. Die Einwohnerzahl beträgt 136 (Stand 1. Jänner 2017). Durch Eisenhüttl fließen der Fedenberger Bach, der Zickenbach, der Graben von Ranzelberg und am Rande der Rettenbach.

Geschichte: Der Ort Eisenhüttl zählt zum Siedlungsgebiet der Burgenlandkroaten. Er wurde – wie viele andere burgenländische Ortschaften – im 16. Jahrhundert von kroatischen Kolonisten neu besiedelt. Die Ortsbevölkerung war noch in der Zwischenkriegszeit überwiegend kroatischsprachig; seit der Nachkriegszeit ist der Anteil der kroatischen Volksgruppe stark rückläufig und lag zuletzt nur mehr bei rund 11 % (2001).

1971 wurden die vier Ortschaften Eisenhüttl, Kukmirn, Limbach und Neusiedl bei Güssing zur Großgemeinde Kukmirn zusammengeschlossen. 1982 erhielt die Gemeinde Kukmirn das Marktrecht verliehen.

Teilnaturschutzgebiet "Moor" am Zickenbach.

Der ungarische Ortsname lautet Kisvaskut, der kroatische Jezerjani (Jezero).

Feuerwehr: Nach der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Eisenhüttl im Jahre 1902 stand der Ortsfeuerwehr Eisenhüttl nur eine einfache Handdruckspritze zur Verfügung. Bereits nach Kriegsende konnte die erste Tragkraftspritze angeschaft werden, die 1968 durch eine neue ausgetauscht wurde und schließlich 1996 durch eine leistungsfähigere ersetzt wurde. Im Jahr 2002, zum 100 jährigen Bestandsjubiläum, konnte ein neues KLF in Betrieb genommen werden. Im gleichen Jahr konnte auch ein Zubau beim Feuerwehr fertig gestellt werden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Bildstock: befindet sich in der Ortschaft, mit Holzkreuz und Bild im Inneren.
Kath. Filialkirche hl. Georg: (ObjektID: 28678), Eisenhüttl 63, erbaut 1796 lt. Inschrift über dem Portal. Kleiner einschiffiger, zweijochiger Bau mit Halbkreisapsis. Eingebundener Westfassadenturm mit Spitzhelm. Platzlgewölbe zwischen Gurten auf Pilastern. Dreiachsige Empore über Platzln. Neoromanischer Hochaltar. Darüber Podest mit 1907 aufgestellter Holzfigur des hl. Georg zu Pferde. Ölbild vom Ende des 18. Jahrhunderts des hl. Georgs an der Schiffswand. Schnitzfigur als Nachbildung der Mariazeller Muttergottes aus der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Sakristei.
Kriegerdenkmal: Am Rande eines kreisrund gepflasterten Platzes neben der Filialkirche hl. Georg in dessen Zentrum ein Naturstein liegt steht neben einem Naturstein eine rauchfarbene Glasplatte mit den Namen der Kriegsopfer.

Radwege: Eisenhüttl ist eine Station des Apfelradweges B 62. Dieser 47 km lange Rundkurs mit seinen anspruchsvollen hügeligen Steigungen ist nur für sportliche Radler geeignet.

Disclaimer

Einige Texte sind von der freien Wikipedia kopiert und angepasst worden. Die allermeisten Bild- und Mediendateien sind aus eigener Quelle und können auf Anfrage für eigene Webseiten verwendet werden. Sollten sich dennoch Bild- oder Mediendateien auf dieser Seite finden, welche einen Copyright unterliegen, so bitte ich um Verständigung per Email guenter.nikles@gmx.at, damit ich einen Copyright-Vermerk bzw. Weblink anbringen kann, bzw. auf Wunsch die Bild- oder Mediendateien löschen kann.

Kontakt

Bevorzugte Kontaktaufnahme ist Email.

Telefon: 0677/61984675
Telefax: 03322/44384
Email: guenter.nikles@gmx.at
Website: www.nikles.net

Günter Nikles,
Josef Reichl-Straße 17a/7,
A-7540 Güssing, Österreich