Kitzladen

Kitzladen (Kiczléd) ist eine Ortsteil von Loipersdorf im Burgenland im Bezirk Oberwart in Österreich. Der ungarische Name lautet Kiczléd, eine ältere Form davon Kecöl. Die Einwohnerzahl beträgt laut Statistik Austria 332 (1. Jänner 2017).

Geografie: Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Ortsteile der Gemeinde sind Kitzladen und Loipersdorf im Burgenland.

Geschichte: Der Ort wurde 1334 das erste Mal urkundlich erwähnt. Er gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Kiczléd verwendet werden. Nach dem Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Wappen von Loipersdorf-Kitzladen: Blasonierung: "In rotem Schild ein goldener Roßkamm, bedeckt mit einem Lebensbaum, dieser beseitet von je einem einwärts steigendem Roß." Das Wappen wurde vom Heraldiker Heinrich Purkarthofer nach geschichtlichen Aufzeichnungen gestaltet. Aus diesen geht hervor, dass im Westen der Gemeinde im 19. Jahrhundert ein Eisenhammer betrieben wurde, in dem verschiedenste Gebrauchswaren, darunter auch solche, die aus Messing hergestellt wurden. Der Rosskamm, der in keinem anderen österreichischen Gemeindewappen vorkommt, lässt sich aus der Geschichte der Ortsteile der Gemeinde erklären.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Kath. Pfarrkirche hl. Jakobus: ObjektID: 8203, die römisch-katholische Pfarrkirche Kitzladen steht in der Ortschaft Kitzladen in der Gemeinde Loipersdorf-Kitzladen im Bezirk Oberwart im Burgenland. Sie ist dem heiligen Jakobus geweiht und gehört zum Dekanat Pinkafeld in der Diözese Eisenstadt. Die Kirche steht oberhalb des Ortes am Westhang. Bereits vor der Reformation bestand in Kitzladen eine Pfarre. Die heutige Kirche wurde von der Familie Esterházy-Gleisbach gestiftet und 1844 errichtet. Eine Außenrestaurierung erfolgte 1977. Die spätklassizistische Dorfkirche hat einen eingezogenen Chor und einen westlich eingebundenen Fassadenturm mit Zwiebelhelm und Laterne. Das dreijochige Langhaus ist tonnengewölbt. Im Turmjoch ist eine Vorhalle und eine Läutstube. Daran schließt die dreiachige Empore unter schmalem Tonnengewölbe an. Die Brüstung ist vorgebaucht. Die östlichen Joche sind platzlgewölbt. Dazwischen sind verdoppelte Gurtbögen, die auf breiten Pilastern ruhen. Der rundbogige Triumphbogen ist vorgezogen. Über dem Chorjoch ist Platzlgewölbe, über der Apsis Schalen und Stichkappen. Der Hcoh- und Seitenaltar sind neuromanisch und wurden 1896 von der Firma Heckenast in Szombathely geschaffen. Die Kanzel stammt aus dem 19. Jahrhundert und weist vier Sitzfiguren der Evangelisten auf. Das Taufbecken mit plastischer Täufergruppe ist aus dem 19. Jahrhundert. Zwei Holzfiguren in alter Fassung stellen eine Madonna mit Kind und den heiligen Johannes Nepomuk dar. Die Madonnenfigur stammt aus der Zeit um 1700, die Figur des heiligen Johannes Nepomuk aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sie stehen am Triumphbogen.
Kriegerdenkmal: Das Soldatendenkmal befindet sich in der Nähe der Kirche. Quadratischer Sockel mit der Statue eines Soldaten, welcher eine lorbeerumkränzte Tafel mit beiden Händen hält.

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