Rauchwart

Rauchwart ist eine Gemeinde mit 442 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2020) im Burgenland im Bezirk Güssing. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Rábort und der kroatische Mala Borta. Durchflossen wird Rauchwart vom Dürrer Bach und vom Strembach.

Geografie: Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Einziger Ort der Gemeinde ist Rauchwart im Burgenland.

Geschichte: Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Rábort verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Bade- und Surfsee Rauchwart: Der Badesee erfreut mit Spielplatz, Kinderzone im See und modernen Tretbooten.
Ehem. Spiritusfabrik, Galerie Hubert Winter: ObjektID: 28778, Rauchwart 198, Industriebau errichtet Ende des 19. Jahrhunderts.
Fischereilehrpfad: Der Fischereilehrpfad führt rund um ein eigens angelegtes Biotop und zeigt in anschaulicher Weise die gängigen heimischen Fischarten, Süßwassermuscheln und Wasserpflanzen.
Kath. Filialkirche hl. Stephan: ObjektID: 28775, erbaut 1853. Rechteckbau mit eingezogenem, halbrund geschlossenem Chor und vorgebautem dreigeschoßigem Westturm mit Spitzhelm. Zweijochiges Schiff, Platzlgewölbe zwischen stuckverzierten Gurten auf breiten Pilastern. Dreiachsige Empore. Chorjoch durch rundgezogene Kehle vom östlichen Schiffspfeilerpaar zum Triumphbogen mit dem Schiff verbunden. Im Chorjoch quadratisches Platzl, in der Apsis Schalengewölbe. Volksaltar mit zwei barocken Engelfiguren an Apsiswand.
Kriegerdenkmal: Das Soldatendenkmal befindet sich in der Ortsmitte. Stele auf quadratischen Sockel, gekrönt mit Adler am Hauptplatz. Die Inschrift lautet: Errichtet von der Gemeinde Rauchwart und dem Kriegsopferverband im Jahre 1957.
Naturlehrpfad: Der Naturlehrpfad beschreibt entlang eines Wanderweges alle einheimischen Waldbäume und Sträucher.
Kapelle Rosenkranzverein: Die Kapelle Rosenkranzverein befindet sich am nördlichen Ortsanfang. Die Inschrift auf der seitlichen Tafel lautet: Der Rosenkranzverein wurde 1886 gegründet und 1893 das Kreuz errichtet. 1958 als Kreuzschutz eine Kapelle erbaut vom Rosenkranzverein und den Gläubigen von Rauchwart.

Sport:
EC Rauchwarter Ice Riders: Rauchwart ist die Heimat des 2007 gegründeten Eishockeyvereins EC Rauchwarter Ice Riders, dem zu diesem Zeitpunkt einzigen Eishockeyverein im Südburgenland.
Marathon: Seit dem Jahr 2014 findet einmal jährlich der Rauchwart-Marathon statt. Organisiert wird der Volkslauf vom Club Supermarathon Austria, unter Obmann Jürgen Penthor. Die Veranstaltung erfreut sich wachsender Teilnehmerzahlen auf verschiedenen wechselnden Wettbewerben, zuletzt am 5. November 2016 im Marathon, Halbmarathon und Achtelmarathon, mit insgesamt über 250 Sportlern.
Motorsport: Das erfolgreiche Superbike-Team, das Racing Team Frey, hat in Rauchwart seinen Hauptsitz. Die Langstreckenspezialisten konnten bereits bei einigen internationalen Bewerben ganz vorne mitfahren. Der national größte Erfolg ist der 3. Gesamtrang der österreichischen Langstreckenmeisterschaft.



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