Rauhriegel

Rauhriegel im Burgenland mit 19 Einwohner (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Oberwart gehört gemeinsam mit den Ortsteilen Allersgraben, Mönchmeierhof, Oberpodgoria, Parapatitschberg, Podler, Rumpersdorf, Unterpodgoria, Weiden bei Rechnitz, Zuberbach zur Gemeinde Weiden bei Rechnitz. Durch Rauhriegel fließt der Dragabach. Der ungarische Ortsname lautet Füsthegy, der kroatische Roriglyin.

Geschichte: Ursprünglich als Tochtersiedlung eines anderen walachischen Dorfes findet Rauhriegel als "Rauch Rigli" im Urbar von 1636 seine erste Erwähnung. In den Urbarien von 1678 und 1686 scheinen Allersgraben und Rauhriegel bereits als "Širokanhaza és Rauchriegl" zusammengefasst auf; deren Bewohner genießen die "walachischen Freiheiten".

Heute bilden Rauhriegel und Allersgraben den Ortsteil Rauhriegel-Allersgraben.

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Füsthegy verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Kapelle: Die Kapelle, die dem Herzen Jesu geweiht ist, wurde 1959 erbaut; 1982 erfolgte eine Renovierung und der Anbau einer Aufbahrungshalle.
Kreuz: an der Kreuzung Allersgraben-Mönchmeierhof; 1917 gestiftet.

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