St. Martin in der Wart

St. Martin in der Wart liegt nordöstlich von Oberwart am Zickenbach und ist seit 1971 ein Ortsteil der Stadtgemeinde Oberwart. Der ungarische Ortsname ist Öriszentmarton, der ungarische Sveti Martin.

In der Mundart der Bevölkerung der Region heißt es: "Sa Miatn". Die Wart ist ein kleines Tal, das sich von Oberwart ca. 20km in Richtung Südburgenland erstreckt. Inmitten dieses Tales, direkt am Zickenbach, befindet sich St. Martin in der Wart.

Geschichte: Die urkundliche Erstnennung des kleinen Dorfes am Zickenbach erfolgte schon im Jahr 1479 als "Zenthmarton". Die Siedlung bestand aber bereits viel länger.

Vor allem das Martinspatrozinium der Kirche könnte auf ein sehr hohes Alter hinweisen: Ein gewisser Ernst Klebel hat im heutigen St. Martin schon im Jahr 860 den Ort "Kundpoldesdorf" gesucht.

In den 1960er Jahren begann das heutige Ortsbild von St. Martin Gestalt anzunehmen. 1962 wurde das Kriegerdenkmal errichtet. 1968 wurde der Schulbetrieb in St. Martin eingestellt. Das Schulgebäude wurde teilweise umgebaut und dient heute als Gemeinde- und Kommunikationszentrum. 1978 wurde die neue Ortsdurchfahrt fertig gestellt und 1986 die Aufbahrungshalle eingeweiht. Heute ist St. Martin eine typische Pendlergemeinde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Ehem. röm. kath. Volksschule: ObjektID: 8380, seit 2013, Oberwarterstraße 14.
Kath. Pfarrkirche, hl. Martin: ObjektID: 8378, Oberwarterstraße 23, der kleine Zentralbau über kreuzförmigem Grundriss wurde von 1795 bis 1798 errichtet. Über der westlichen Giebelfassade befindet sich ein Türmchen mit glockenförmigen Helm. Der Hochaltar ist klassizistisch und stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts.
Kriegerdenkmal: Das Soldatendenkmal befindet sich neben der Kirche (Oberwarterstraße 23), freistehendes Monument auf dreistufigen Sockel, eingefriedet mit Metallgitter und Säulen.
Kreuz: an der Oberwarterstraße.

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