Stotzing

Stotzing ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Eisenstadt-Umgebung in Österreich mit 833 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017).

Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Lajtaszék.

Geografie: Die Gemeinde liegt im nördlichen Burgenland, nahe der Landeshauptstadt Eisenstadt. Stotzing ist der einzige Ort in der Gemeinde.

Geschichte: Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg. Später unter den Römern lag das heutige Stotzing dann in der Provinz Pannonia. Ursprünglich (Im Jahre 1584 erfolgte von Kaiser Rudolf II. die Verleihung der Herrschaft) wurde der Ort vom Freiherr Ruprecht von Stotzingen (* um 1540; † 24. Mai 1600) gegründet und erbaut. Sein Familienwappen (1593) ist auch heute noch Gemeindewappen von Stotzing. Die ersten Siedler hatte Ruprecht von Stotzingen aus seiner württembergischen Heimat gebracht.

Der Ort gehörte, wie das gesamte Burgenland, von 1867 bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Stoczing bzw. seit 1899 Lajtaszék verwendet werden.

Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Ehem. Wallfahrtskirche hl. Johannes d. T.: ObjektID: 27154, nach der Zerstörung im Zusammenhang der Türkenkriege wurde die Kirche 1743 in ihrer heutigen Form als hochbarocker Zentralbau wieder aufgebaut. Der Säulenaltar wurde von Elias Hügel errichtet und stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Figurenbildstock, Ecce Homo: ObjektID: 27157, Lorettostraße 1, ein Erbärmdebild auf Pfeiler aus der 17/18. Jahrhundertwende.
Figurenbildstock, Immaculata: ObjektID: 27158, Lorettostraße, eine Immaculatasäule, die mit 1756 datiert ist.
Flur-/Wegkapelle, Auffindungskapelle: ObjektID: 27156, Lorettostraße, an der Straße nach Loretto (angeblich der Ort der Wiederauffindung des vor den Türken vergrabenen Gnadenbildes). Ein kleiner Nischenbau mit der Steinfigur Madonna mit Kind aus dem 18. Jahrhundert.
Pfarrhof, ehem. Servitenkloster: ObjektID: 27155, Kirchenplatz 1, ein zweigeschoßiger Bau der nach der Zerstörung im Zusammenhang mit den Türkenkriegen 1760 neu errichtet wurde.

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