Kastell Neudörfl

Das ehem. Esterhazysches Kastell (Kastell Neudörfl) befindet sich in der Hauptstraße 154, "Hofleithamühl" in Neudörfl und ist unter der ObjektID: 30489 denkmalgeschützt. 1650 von Graf Nikolaus Esterházy de Galantha begonnenes, Mühle und Wirtshaus vorsehendes, im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts erweitertes Kastell: ein zweigeschoßiger Bau mit zwei Flügeln, dessen dreizehnachsige Hauptfront von einem mit geschweiftem Rundgiebel und fürstlich Esterházyschem Wappen gekrönten Portal erschlossen wird. Die Mühle befand sich an der Nordseite des Hauptgebäudes, im langen Südtrakt unten das Wirtshaus, oben die fürstlichen Zimmer mit einer großen Küche. 1714 erbaute der Mattersdorfer Jude Simon Lazarus auf seine Kosten ein Bräuhaus. 1740 und 1741 wurde das Hauptgebäude umgebaut und erhielt damals die noch heute bestehende Form. 1740: "Das Leytha Wirthshaus der Erste Stock", die oberen und unteren Zimmer, die Mühle wurde erneuert und das Sagmüllerhäusel neu erbaut. 1767 entstand unter Leitung des fürstlichen Hofzimmermeisters aus Eisenstadt, Matthias Mathes, ein zweigeschoßiges Badehaus mit sechs Badstuben und sieben Zimmern. Nach dem Erdbeben vom 27. Februar 1768 erhielt ein Eisenstädter Maurermeister den Auftrag für die Neuaufrichtung von vier Kaminen auf dem Wirtshaus. Die Mühle war bis 1927 in Betrieb, das Wirtshaus bis ca. 1942. Nach 1971 wurde das Gebäude als Privatwohnhaus innen restauriert, 1974 die Fassade wiederhergestellt und 1976 das Dach mit Eternit gedeckt. 1982 kam das Kastell an die Caritas.



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