Zuberbach

Zuberbach ist eine Gemeinde im Bezirk Oberwart. Der ungarische Ortsname ist Szabar, der kroatische Sabara. Der Ortsname auf Romani lautet Sabara. Der Ortsteil gehört zur Gemeinde Weiden bei Rechnitz und hat 198 Einwohner (1. Jänner 2018). An den Ortsteil Zuberbach ist ein Teil der Rotte Neuhof mit 6 Gehöften angeschlossen.

Durch Zuberbach fließt in südlicher Richtung der Zuberbach und der Weidenbach.

Geschichte: Zuberbach ist eine kroatische Siedlung am Südfuß des Günser Gebirges, nicht weit von Rechnitz, welche zusammen mit den Nachbardörfern innerhalb der anderen kroatischen Siedlungen des Burgenlandes durch ihre Verwandtschaft zum Romanischen ("Wallachen") eine Sonderstellung einnimmt. Zuberbach wird 1443 unter dem Namen "Zabar" als vorkroatische Siedlung erwähnt. Um 1540 scheinen in der Chronik vorwiegend deutsche Namen der Einwohner auf. Im "Burgenländischen Urkundenbuch" (verfügbar unter anderem an der Universitätsbibliothek und an der Nationalbibliothek) scheint jedoch bereits mit Datum 1325 Januar 25 folgende aus dem Lateinischen übersetzte Eintragung auf: ".....Vor dem Kapitel von Eisenburg schenkt Johannes, Sohn des verstorbenen Palatins Johannes, seinen Erbbesitz Miedlingsdorf (Myrin) mit allen Erträgnissen und Zugehörigkeiten, darunter einen Platz für ein Dorf, an comes Paul (heute Poljane, Podler), genannt Chuz, zum Dank für alle Dienste, die vor allem sein Bruder Peter dem Palatin und dessen Verwandten Nikolaus und Andreas leisteten. Der Besitz grenzt im Süden an Großpetersdorf (villa sancti michaelis), im Osten an Zuberbach (Zobwr), im Westen an Dornau (Dornew, d.i. nicht das heutige Dornau) und im Norden an Edus und Neumarkt (Kedhel)....."

Im Laufe der Zeit aber wird die deutschsprachige Bevölkerung durch kroatische Zuwanderer in die Minderheit gedrängt und schließlich völlig assimiliert (Textteile der Geschichte von: http://www.weiden-rechnitz.at).

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Szabar verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Kath. Filialkirche hl. Peter und Paul (ObjektID: 8644), Zuberbach 72a, Schiff, Apsis und Sakristei der Kirche stammen aus dem Jahr 1793. Der zweigeschoßige Südturm wurde 1834 angebaut. Der Altar aus der Zeit um 1750 stammt wahrscheinlich aus der früheren Pfarrkirche.
Flur-/Wegkapelle (ObjektID: 8645), bei Zuberbach 125
Hubertuskapelle am Güterweg nach Podler
Bildstock am Weg zum Ramwald; 1829

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