Pfintztagsmarkh

Der Ort Pfintztagsmarkh, auch Pfingsttagsmarkt oder Phinztagmarkht, wurde 1209 erstmalig urkundlich erwähnt. 1938 erfolgte die Neubesiedlung als Pünkösdvásárfalu durch die ungarische Bevölkerung.

1760, also 200 Jahre nach der Verödung von Pfintztagsmarkh, wurde an diesem Standort eine barocke Pieta, das Pfingstermarktkreuz, errichtet. Das Denkmal ist unter der ObjektID: 5959 denkmalgeschützt und befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Halbturn.

Auch die zerstörten oder verlassenen Gemeinden der Umgebung, Altdorf, auch Fischldorf, Götsch, Haberndorf, Katzendorf (auch Machkad oder St. Georgen am See), Krottenthal (auch Königstal), Lehndorf, Lobl (auch Michldorf), Martenhofen (auch Mortunhaza), Mühldorf, Pahlendorf, Schwarzlacken, See, St. Jakob (auch Urkon), Tard, Unterillmitz, Vogeldorf, Vytézfölde, Zatschen und Zitzmannsdorf wurden nicht wieder errichtet.



Aufgegebene Siedlungen (Wüstungen) im Seewinkel, die im Laufe der Zeit verödeten und heute von der Landkarte verschwunden sind. Blau: Durch Seespiegelschwankungen und wirtschaftliche Krisen verödet. Rot: Durch den Türkenkrieg (1529) oder wirtschaftliche Krisen zuvor schon verödet.

Foto beim Aussichtsturm in Apetlon, beim Stall der Graurinder und Büffel (www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at).

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