Horitschon

Horitschon (ungarisch: Haracsony, kroatisch: Haracun) ist eine Marktgemeinde im Burgenland im Bezirk Oberpullendorf. Entwässert wird Horitschon vom Graben vom Ragerwald und dem Frauenbrunnbach.

Geografie: Die Gemeinde liegt im Mittelburgenland. Horitschon liegt, wie seine Nachbargemeinden Deutschkreutz und Neckenmarkt, im Blaufränkischland.

Gemeindegliederung: Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften bzw. gleichnamigen Katastralgemeinden (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2017): Horitschon (1.419) und Unterpetersdorf (470).

Geschichte: Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg.

Später unter den Römern lag das heutige Horitschon in der Provinz Pannonia.

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland. Marktgemeinde ist Horitschon seit 1983.

Von 1993 bis 2010 befand sich eines der fünf ungarischen Konsulate Österreichs in Horitschon (Amtsleiter: Komm.-Rat Michael Leier, Eigner des lokalen Beton- und Baustoffwerks).

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
1. Burgenländischer Rotweinlehrpfad:
Figurenbildstock Maria Immaculata: ObjektID: 67428, Hauptstraße (bei Friedhof), die laubumwucherte Säule mit einer Statue der Immaculata steht beim Friedhof und ist mit 1697 bezeichnet.
Hügelgräberfeld Ragerwald: ObjektID: 71443, Rakitsch (zwischen Großwarasdorfer Landesstraße und Ragaweg).
Kath. Pfarrkirche hl. Margaretha: ObjektID: 49828, Kirchenplatz 4, die römisch-katholische Pfarrkirche Horitschon steht in der Ortsmitte der Gemeinde Horitschon (ungarisch: Haracsony, kroatisch: Haracun) im Bezirk Oberpullendorf im Burgenland. Sie ist der heiligen Margaretha geweiht und gehört zum Dekanat Deutschkreutz. Die Kirche steht unter Denkmalschutz. Bereits vor 1469 gab es in Horitschon eine eigenständige Pfarre. Die barocke Kirche am östlichen Ortsausgang brannte 1945 ab. Die heutige Kirche im Ortszentrum wurde in den Jahren 1947 bis 1949 nach Plänen von Johann Petermair errichtet. Die Kirche ist modern eingerichtet. An der linken Wand des Kirchenschiffs hängt das Altarbild der ehemaligen Kirche. Es zeigt die heilige Margarethe und wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gemalt. 1979 wurde das Bild restauriert. Außerdem ist noch eine Glocke aus dem Jahr 1796 erhalten. Diese wurde von Johann Georg Köchel in Ödenburg (heute Sopron) gegossen.
Mariensäule: ObjektID: 66978, Kirchenplatz.
Vereinshaus: ObjektID: 49826, Kirchenplatz 1.

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