Kleinwarasdorf

Kleinwarasdorf liegt östlich von Großwarasdorf im Bezirk Oberpullendorf. Die Einwohnerzahl beträgt laut Statistik Austria 428 Bewohner (1. Jänner 2017). Der ungarische Ortsname ist Borisfalva (old Kisbarom), der kroatische Mali Boristof.

Geschichte: Die ehemals selbstständigen Orte gehörten wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Borisfalva verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Die Orte gehören seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Radwege: Der Rotweinradweg B 40 führt durch die gepflegten Weingärten rund um Deutschkreutz, Raiding, Horitschon und Neckenmarkt. Er verläuft bei einer Länge von ca. 38 km bis auf 200 Meter Waldweg durchgehend auf asphaltierten Land und Gemeindestrassen. Er ist daher für Familien besonders geeignet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Gnadenstuhl: ObjektID: 85493, Ignaz-Horvath-Gasse 360, die Dreifaltigkeitssäule aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts dient im Friedhof des Ortes als Grabmal.
Donatuskapelle: ObjektID: 85495, Geristofski Red (bei Güterweg Kroatisch Geresdorf-Kleinwarasdorf), die Donatuskapelle auf einem flachen Hügel südöstlich des Ortes wurde um 1800 erbaut.
Figurenbildstock, Familiensäule: ObjektID: 85491, Kirchenplatz 2, die Familiensäule bei der Kirche ist mit 1738 bezeichnet. Das Sockelrelief zeigt den heiligen Paulus. Auf dem Sockel steht eine Statue der heiligen Scholastika, auf der Säule eine Gruppe der heiligen Familie.
Figurenbildstock, hl. Michael: ObjektID: 85494, Ragaweg, der Figurenbildstock nördlich des Ortes entstand in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ein Vierkantpfeiler trägt eine Steinfigur des heiligen Michael im Kampf mit dem Teufel.
Flur-/Wegkapelle, Florianikapelle: ObjektID: 85490, die Kapelle westlich des Ortes wurde am Ende des 17. Jahrhunderts errichtet. Das Bild des heiligen Florian stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Kath. Pfarrkirche hl. Anna: ObjektID: 49867, Kirchenplatz 1, eine einschiffige Saalkirche mit vorgestelltem Turm, die laut Inschrift 1505 errichtet, 1860 erweitert und geweiht wurde.
Mariensäule: ObjektID: 66959, gegenüber Rudolf-Klaudus-Gasse 37, eine Gnadenstatue "Magna Mater Austriae" (Glockenmadonna) auf einer Rundsäule. Sockel mit einem Hl.-Florian-Relief und der Datierung 1741.

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